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ändern es immer mehr Tag wurde, und man erblickte, wie die Mauern von vortrefflichen Steinen, die Fenster­rahmen von Silber, die Gläser von Krystall, das Dach von Erz war. Der Sultan ließ alsbald seine Tochter Bel­la st ra rufen und sagte zu ihr:Du wirst nun gewiß nicht lange mehr auf deine Vermählung warten dürfen, denn siehe, hier steht der Palast schon, den dein Gemahl in dieser Nacht hat bauen lassen." Die Prinzessin ver­wunderte sich auch nicht wenig darüber und war in ihrem Herzen erfreut, daß sie nun wohl nicht so lange Zeit, als sie gefürchtet hatte, auf ihre Vermählung werde warten dürfen. Als die Sonne völlig aufgegangen war, konnte man den Palast fast nicht ansehen, so schim­merte und glänzte derselbe. Bald kam auch Lameth mit . einer prächtigen Begleitung dahergezogen und nahm seinen neuen Palast in Besitz, den er so wohl eingerichtet fand, daß er darüber sehr vergnügt war und seine dienstbaren Geister lobte. Nach einigen Stunden schickte Lameth seinen Haushofmeister zum Sultan, ließ ihm seinen unterthänigsten Morgengruß melden und ihn ersuchen, jetzt, da sein Haus bereit stehe, die Vermählung und die Hochzeit in seinem neuen Palaste von ihm aus­richten zu lassen, indem der Sultan sich dabei um weiter nichts bekümmern solle, sondern sich die geringe Be- wirthung, die er ihm gewähren könne, gefallen lassen möge. Der Sultan war es zufrieden, und gab die nöthigen Befehle, alles zur Vermählung bereit zu machen. Lameth holte, nachdem er erfahren, daß Bellastra bereit sei, dieselbe in einem noch weit prächtigeren Zuge als der gestrige gewesen, ab und führte sie nebst ihrem Vater und dessen Hofstaat in den neuen Palast, wo dann Alle nicht Augen genug hatten, die Herrlichkeiten