Grimm anschauten und Verwünschungen über ihn aus- stießen; er merkte, daß es ein vornehmer Mann, vielleicht sogar ein Prinz gewesen sei, welchen er getödtet hatte. Die Sklaverei, welcher er entgegensah, war noch härter als der Tod, darum wünschte er sich im Stillen Glück, den Grimm der ganzen Horde auf sich gezogen zu haben, denn er glaubte nicht anders, als in ihrem Lager getödtet zu werden. Die Bewafsiieten bewachten alle seine Bewegungen, und so oft er sich umschaute, drohten sie ihm mit ihren Spießen; einmal aber, als das Pferd des einen strauchelte, wandte er den Kopf schnell um und erblickte zu seiner Freude den Alten,
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Räuber diesen Mann fallen, als sie ein schreckliches Geschrei erhuben und mit solcher Wuth eindrangen, daß die wenigen noch unverwundeten Männer bald versprengt wurden. Said sah sich in diesem Augenblick von fünf oder sechs umschwärmt. Er führte seine Lanze so gewandt, daß Keiner sich heranzunahen wagte; endlich hielt Einer an, legte einen Pfeil auf, zielte und wollte eben die Sehne schnellen lassen, als ihm ein Anderer winkte. Der junge Mann machte sich auf einen neuen Angriff gefaßt, aber ehe er sich dessen versah, hatte ihm einer der Araber eine Schlinge über den Kopf geworfen, und so sehr er sich bemühte, das Seil' zu zerreißen, so war doch Alles umsonst, die Schlinge wurde fester und immer fester angezogen, und Said war gefangen.
Die Karavane war endlich entweder ganz aufgerieben oder gefangen worden, und die Araber, welche nicht zu einem Stamme gehörten, theilten jetzt die Gefangenen und die übrige Beute, und zogen dann, Jber eine Theil nach Süden, der andere nach Osten. Neben Said ritten vier Bewaffnete, welche ihn oft mit bitterem

