„Hier ist die Stelle," sprach Einer; hier griffen wir die Karavane an, und hier fiel der tapferste Mann von der Hand eines Knaben."
„Der Wind hat die Spuren seines Pferdes verweht," fuhr ein Anderer fort, „aber ich habe sie nicht vergessen."
„Und zu unserer Schande soll der noch leben und frei sein, der Hand an ihn legte? Wann hat man je gehört, daß ein Vater den Tod seines einzigen Sohnes nicht rächte? Aber Selim wird alt und kindisch."
„Und wenn es der Vater unterläßt," sagte ein Vierter,
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Besorgnis;, das; zwei von ihnen bei jenem Kampf zugegen waren, wo er Almansor tödtete. Als sie etwa acht Stunden zurückgelegt hatten, hörte Said, daß sie unter einander flüsterten, und bemerkte, daß ihre Mienen noch düsterer wurden als vorher. Er strengte sich an, aufzuhorchen, und vernahm, das; sie sich in einer Sprache unterhielten, die nur von dieser Horde, und immer nur bei geheimnißvollen oder gefährlichen Unternehmungen gesprochen wurde; Selim, der den Plan gehabt hatte, den jungen Mann auf immer in seinem Zeit zu behalten, hatte sich manche Stunde damit abgegeben, ihn diese geheimnißvollen Worte zu lehren; aber es war nichts Erfreuliches, was er jetzt vernahm.
„so ist es Frenndespflicht, den gefallenen Freund zu rächen. Hier an dieser Stelle sollten wir ihn niederhauen. So ist es Recht und Brauch seit den ältesten Zeiten."
„Aber wir haben dem Alten geschworen", rief ein Fünfter, „wir dürfen ihn nicht tobten, unser Eid darf nicht gebrochen werden."
„Es ist wahr," sprachen die Andern, „wir haben ge-

