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Mangel zu schützen. Er mußte also darauf eingehen; der Schneider besorgte ihm das Nöthige und am folgenden Tage wanderte der Prinz mit einigen armen Leuten in den Wald, um Holz zu fällen. Er war stark und geschickt, und so fand er sich bald dermaßen in seine neue Be­schäftigung, daß er nicht blos leben, sondern auch dem Schneider seine Auslagen zurückerstatten konnte.

Darüber war nach und nach ein Jahr verstrichen, als der Prinz eines Tages tiefer als gewöhnlich in den Wald eindrang und auf einem hübschen Plätzchen anfing Holz zu fällen. Beim Ausreißen einer Baumwurzel ent­deckte er in der Erde einen eisernen Ring, der an einer Eisenplatte befestigt war. Er räumte sogleich die Erde von der Platte hinweg und hob dieselbe auf. Da erblickte er eine Treppe, die in die Tiefe führte. Er ergriff sein Beil und stieg die Stufen hinab.

Die Treppe führte in einen unterirdischen Palast, der von zauberischem Lichte hell war. Der Prinz schritt eine Säulenhalle entlang, deren Säulen von Jaspis waren, mit Füßen und Knäufen von gediegenem Gold. Da trat ihm plötzlich eine Frau entgegen von so edlem- und lieblichem Aussehen, daß der Prinz überrascht stehen- blieb und keines Wortes mächtig war.

Träume ich," rief die Frau,-oder sehe ich wirklich einen Menschen vor mir?" Diese Frage gab dem Prinzen die Sprache wieder.Ja, edle Frau!" antwortete er, ich bin ein Mensch."Aber wie kommt ihr hier herein?" fuhr die Frau hastig fort.Seit fünfundzwanzig Jahren bin ich hier und habe keinen Menschen zu sehen bekommen; sagt, wie habt ihr es angefangen, einen Zugang zu diesem Gefängniß zu finden, aus welchem kein Ausgang ist?" Der Prinz zeigte ihr die Treppe und beschrieb ihr-