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einen Säbel und streckte damit die Prinzessin zu Boden. Dann wandte er sich gegen den Prinzen und wollte ihm ein Gleiches anthun. Unbewaffnet, wie dieser war, blieb ihm nichts anderes übrig, als den Zauberer um Gnade zu bitten. Dieser hielt ein und sagte: „Es ist wahr, du verdienst gar keine so milde Strafe, wie den Tod. Ich werde dich auf andere Weise darüber belehren, was es heißt, einen von Meinesgleichen zu verhöhnen." Damit packte er ihn wie ein wildes Thier, das Gewölbe des Palastes öffnete sich und er trug ihn empor durch die Lüfte so rasend schnell, daß dem Prinzen fast die Sinne vergingen, und so hoch, daß ihm die Erde zuletzt nur noch wie ein weißes Wölkchen erschien. Bon dieser Höhe stürzte er sich wie ein Blitz mit ihm herab und faßte auf dem Gipfel eines Baumes Fuß.
Dort raffte er eine Hand voll Erde auf, murmelte einige unverständliche Worte darüber, warf sie dann dem Prinzen ins Gesicht und rief: „Lege die Gestalt eines Menschen ab und werde ein Affe!" Darauf verschwand er und der Prinz blieb allein, in einen Affen verwandelt und vor Schmerz zu Boden gedrückt, in einem unbekannten Lande und ohne zu wissen, wie er sich helfen solle.
Er stieg von dem Berge herab und wanderte viele, viele Tage lang in gerader Richtung fort, bis er endlich nach einem Monate aus Meer kam. Es war eben Windstille und er pries sich sehr glücklich, in einiger Entfernung ein Schiff zu erblicken. Er kletterte sogleich auf einen Baum, brach einen Ast ab und trug ihn ins Meer, setzte sich darauf und fing nun an aus Leibeskräften zu rudern, um das Schiff zu erreichen. Es gehörte viele Ausdauer dazu, aber endlich kam er doch bis an das Schiff, kletterte daran empor und stand plötzlich zur Verwunderung aller

