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Der Kaufmann, der auf diese Anrede gefaßt war,, hatte sich auch schon eine Antwort darauf ausgedacht. — „Lieber Ali," antwortete er, „habe ich denn damals, als du mir dein Olivengefäß überbrachtest, es auch nur angerührt? Habe ich dir nicht den Schlüssel zu meinem Speicher gegeben, und hast du es nicht ganz in demselben Zustande wiedergefunden? Wenn du Geld hinein gelegt hast, so muß es wohl noch darin sein. Du sagtest mir blos. es seien Oliven darin, und ich glaubte es. Mehr weiß ich von der Sache nicht; halte davon übrigens was du willst, ich habe nichts angerührt."
Ali Koja versuchte nun alle möglichen Mittel, um den Kaufmann zum Eingeständniß seiner Schuld zu vermögen. „Ich halte gern mit Jedermann Frieden," sagte er, und es würde mir wehe thun, wenn ich zu den äußersten Maßregeln schreiten müßte. Bedenke doch, daß Kaufleute, wie wir, eher alles Andere fahren lassen müssen, als ihren guten Ruf. Laß es nicht zur Klage zwischen uns kommen." „Ali," erwiderte der Kaufmann, „du gestehst doch wohl ein, daß du mir ein Olivengefäß in Verwahrung gegeben hast; du hast es ivieder geholt, hast es selbst weggetragen, und jetzt kommst du und forderst tausend Goldstücke von mir! Hast du mir denn gesagt, daß sie in dem Gefäß seien.? Ich weiß ja nicht einmal, ob Oliven darin waren, denn du hast sie mir nicht einmal gezeigt. Warum forderst du nicht auch Perlen oder Diamanten? Ich bitte Dich nun ernstlich, laß mich in Ruh' und gehe jetzt nach Hause, damit nicht alles Volk vor meinem Laden zusammenläuft."
Wirklich waren schon einige Leute stehen geblieben, da die Heftigkeit, mit welcher der Kaufmann zuletzt gesprochen, ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Es fanden sich

