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in der Runde herumgehend warf er in jede' eine große Menge Räucherpulver. Dann ging er, die Hände über der Brust gekreuzt, mit niedergesenkten Augen, geheimnißvolle Worte murmelnd, dreimal um das Pferd herum. Unterdessen entwickelte sich aus den Räncherpfannen ein solch dicker Ranch, daß man die Prinzessin kaum noch sehen konnte. Da benutzte der Prinz einen günstigen Augenblick, schwang sich behende hinter seiner Braut auf's Pferd, drehte die Schraube, und während das Pferd sich mit ihnen in die Lüfte erhob, rief er mit lauter Stimme, nach der Tribüne gewendet, die Worte: „Sultan von Kaschmir, wenn du künf- „tig einmal Prinzessinnen, die deinen „Schutz anflehen, heirathen willst, so „vergiß ja nicht, dich zuvor um ihr Jawort „zu bewerben!"
Noch an demselben Tage langte das Paar in Schi- ras an. Der Prinz lenkte in den Schloßhof und begab sich sogleich mit der Prinzessin zu seinem Vater. Die Freude des Wiedersehens zu schildern, wollen wir unterlassen. Es wurde eine glänzende Hochzeit gefeiert und darnach eine feierliche Gesandtschaft nach Bengalen geschickt. Der König dieses Reichs, nachdem er von dem Hergänge der ganzen Sache unterrichtet worden, machte sich eine Ehre und ein Vergnügen daraus, die Vermählung seiner Tochter mit dem Thronerben von Persien zu bestätigen.

