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Krankheit auf tie Augen fiel und daß ich jetzt hier stehe als ein"

Er sprach das Wort nicht aus. Endlich sagte er traurig:Sei schön willkommen, Georg, in der Heiniath, und es war recht hübsch von Dir, daß Du uiit mir geredet hast!" Damit wendete er sich ab und tastete **

nach seinem kleinen Führer umher, daß er ihn fortführen solle; aber der spielte Anschlag mit einem Paar Buben seines Gleichen und sah und hörte nicht. Dem braven Handwerksburschen zuckte die Rührung über das sonnverbrannte Gesicht, und indem er seinen Arm in den des Jugendgenossen schob, sagte er:Stütz' Dich nur auf mich, Fritz, denn wir gehen nun mit einander zu meiner Mutter; hab' schon ge­hört, daß sie noch wohlauf ist, und in ihrem Stübchen ist Platz für uns Beide. Du bist und bleibst mein liebster Kamerade, und wenn ich Abends nach der Arbeit bei Euch Beiden ausruhe, bei der Mutter und Dir, da magst Du mir auf Deiner Querpfeife da was vorblasen, anderen Leuten aber nicht mehr. Verstehst Du mich? Bin nicht um­sonst zehn Jahr in der Fremde gewesen und hab' was Rechtschaffenes

gelernt, kann jetzt schon für Euch Beide mit sorgen. Die Gelbgießerei ist ein schmuckes Handwerk und nährt ihren Mann. Mein Ränzel ist nicht umsonst so schwer, daß es Einem rechtschaffen sauer wird an einem so heißen Tage." Und fort zog er den vor Freude und Weh­muth verstummten, nur schwach widerstrebenden Freund. Ich ließ meinen Kaffee stehen und ging den beiden Kameraden leise nach; es war wohl nicht recht, daß ich ihr Gespräch noch weiter belauschte, aber lassen konnt' ich's auch nicht. Und so sah ich, wie der Blinde eine Heiniath der Liebe fand, in einem kleinen Häuschen zwar und in einer ,

engen Straße, aber ich sag' doch, daß er reich geworden ist wie ein Crösus, denn ein treuer Freund ist der allerköstlichste Schatz."

Der alte Herr hatte schon längst seine Erzählung beendet und meine Augen waren noch immer feucht. Das waren denn doch andere Thränen, als die, die ich neulich bei einem Trauerspiel im Theater