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schwere Tropfen aus ihren Augen niederfielen,auch ich, denn keinem ist der treue und barmherzige Gott so oft fühlbar nahe, als denen, die da Leid tragen. Heißt es doch auch: Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden. Und habe ich auch viel verloren ist mir doch auch noch viel geblieben!" So ergeben i» den Willen des Vaters im Himmel ist sie stets, und schon deshalb muß ich sie glücklich preisen. Wer ihr darin doch ähnlich werden könnte!

Ein volles Jahr ist vorüber gegangen, seitdem ich zuerst iu dies Buch schrieb. Habe ich mich auch immer zu Gott gehalten, wie er zu mir? Wie weit bin ich in der Erkenntniß seines Willens vorge­schritten? Das giebt mir viel und Ernstes zu bedenken. Am Schlüsse seines Lebens, wie am Schlüsse eines Jahres hat der Mensch nur die eine Frage an sich zu thun:Wie innig und wie wahr hast Du Gott, Deinen Nächsten und Dich selbst geliebt mit geistig-göttlicher Liebe?" Hilf, Vater im Himmel, durch den heiligen Geist, daß ich, wenn ich abermals an der Schwelle eines neuen Jahres stehe, darauf.eine ge­trostere Antwort geben kann. Amen!