die er nicht einmal dem Naiiien nach kannte; endlich ein Goldfischteich, der den kleinen Burschen zur lauten Bewunderung fortriß. Doch als er so vor dem klaren Wasserspiegel stand, der die grünen Bäume, den blauen Himmel und die nächsten Bluinengruppen, aber auch die elend und dürftig gekleideten Gestalten der Mutter und des Sohnes zurück warf, überflog ein Schatten sein frohes Gesicht.

Meine Jacke und mein Hemd sehen recht unsauber aus" sagte er seufzend. Die Mutter achtete aber nicht weiter darauf, und hieß ihn weiter gehen.

Bei einer Biegung des Kiesweges standen sie plötzlich vor einer halbrunden Laube, in der eine ältere Dame und zwei Kinder saßen. Der Knabe, welcher 910 Jahre alt sein konnte, neckte sich mit einem zahmen Papagei, der prächtig rothe und grüne Federn hatte; die klei­nere Schwester hielt ein Buch auf ihren Knien und ließ sich von der Dame die Bilder darin erklären.

Hastig und erschrocken zog die Mutter den Knaben zurück und wollte sich eben mit ihm in einen dunklen Seitengang flüchten, als der Gärtner ihnen von dort entgegen trat.

Ihr sagtet uns, daß die Herrschaft nicht daheim sei," redete die Frau ihn vorwurfsvoll au,warum habt ihr uns denn eine Unwahr­heit gesagt?"

Das that ich auch nicht," antwortete der heitere Mann gelassen. Die Sprachmamsell da ist noch lange nicht die Herrschaft, und die Kinder sind noch klein, die lernen erst Herrschaften werden. Ihr könnt getrost weiter gehen; was die da mit einander reden, werdet ihr gewiß nicht weiter plaudern, weil wir vermuthlich alle drei das Französische nicht verstehen."

Hörst du, Fried', sie lernen von Kind auf ihre Muttersprache vergesien, damit sie eS nicht zu verstehen brauchen, wenn die Armen

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