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größtenteils aber einen gemeinschaftlichen Untersatz.
§. 185.
Es gibt Bogenstellungen mit und ohne Säulenstuhl, mit Wandpfeilern oder mit Wandsäulen. Die Theile derselben sind Istens die Bogenhöhe und Bogenbreite (die Oeffnung im Lichten), 2tens die Hauptpfeiler, 3tens die Wandsäule oder der Wandpfeiler, 4tens die Bogen - oder Nebenpfeiler, 5tens deren Knäufe oder Kämpfer, 6tens der Schlußstein oder die Bogenrolle. Nach Vignola ist die Bogenhöhe das Doppelte der Bogenbreite; bei der römischen und korinthischen Bogenstellung mit Säulenstühlen gibt er der Höhe Einen Model zu.
Ohne Säulenftuhl ist die Bogenweite bei der toskanischen Bogenstellung 6£ Model, bei der dorischen 7 M., bei der jonischen 8| M., bei der römischen und korinthischen 9 Model. Der Bogen selbst ist ein Halbkreis, dessen Durchmesser auf dem Kämpfer ruht.
Fünftes H a n p t st ü ck.
Von den Nebenwerken der Säulen.
§. 186.
Nebst den Säulenordnungen gibt es noch andere Werke in der Baukunst, die mit den am

