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trägt, damit sie nicht zu geschwind austrockne, und Makel zurück lasse; wenn man da- Reißbret schräge stellet, damit die Farbe herab fließen und mit dem Pinsel aufgewischet werden könne; wenn man sie endlich schwächer, aber zu wiederholten Malen, nachdem sie trocken ist, anleget.
§. 242 .
Der Karmin und Zinnober werden mit Gummi zubereüet. Eine Viertelunze von arabischem Gummi, welchem eine Achtelurye Zucker beigelegt wird, aufzulösen, ist ein gemeines Glas voll Wasser genug. Diese Auflösung kann man hernach auch zum ferne«» Gebrauche aufbehalten.
§. 243 .
Der Grünspan ist entweder flüssig oder fest. Flüssig wird er verfertigt, wenn ma« belläufig auf zwei Unzen von geschabtem Kupferroste ein Seidel Regenwasser gießt, Wem- stein, so viel man mit vier Fingern fassen kanq, hinzu thut, bei einem langsamen Feuer auflöset, in die Auflösung, nachdem sie vom Feuer weggerückt ist, Zitronensaft sottet, und das Ganze durch ein Leintuch seihet. Fest wird es gemachet, wenn der distiüirtr und fein zermalmte Grünspan mit einem Viertel zubereiteten Weinstein vermischt, eine« Finger hoch mit Wasser übergoffm, und alles

