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dieses öfters mit einem Hölzlein umgerühret wird, bis die Farbe rein, und die Hefen weiß werden. Die Farbe laßt man dann in Mu­scheln trocknen.

§. 244.

Die Gummigut, eine gelbe Farbe, und daS Saftgrün bekommt man zu kaufen. Sie sind leicht zuzubereiten; denn man gießt Was­ser darauf, oder reibt sie, wie den Tusch in der Muschel. Der Jndig muß gut gerieben werden, damit die Farbe überall sich gleich werde. Schöner, aber auch kostbarer ist die blaue Farbe, welche man Ultramarin nennet. Die Farben sind überhaupt schwer aufzu­tragen.

Z. 245.

AuS der Vermischung dieser Farben ent­stehen verschiedene andere. So gibt Blau mit Gelb, oder Gummigut mit Grünspan vermischet, eine hell grüne Farbe. Erde von Siena gibt eine schöne Holzfarbe. Ultramarin mit Saftgrün ist geschickt, die Fensterscheiben zu bezeichnen.

§. 246.

Es sei nun ein Grundriß mit Farben anzulegen. Man ziehe anfangs für den Schatten auf jener Seite, auf welcher die Körßer den Schatten werfen, dickere Linien. Der von den Staffeln breiter geworfene Schatten wird den Anfang der Treppen an-