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deihen. Gute Aufsicht ist es hauptsächlich, welche hier von großem Nutzen ist.

h) Schutz der auf dem Ackerlande stehenden Bäume vor Verletzungen durch den Pflug.

Da, wo Baumfeldwirthschaft betrieben wird', ist es von Wichtigkeit, daß beim Pflügen des Ackerlandes die Bäume von dem Pfluge nicht beschädigt werden. Zu diesem Behufe verfährt man nach derSchweiz, landw. Zeitg." folgendermaßen: Man gräbt oder hackt um jeden Baum vor dem Pflügen in Form einer Ellipse den Boden auf und häufelt ihn etwas an den Stamm an. Die so aufgelockerte «Fläche ist im Halbmesser 2 Fuß breit und 31/2 Fuß lang, im Ganzen also 4 Fuß breit und 7 Fuß lang, und läuft nach beiden Seiten in schmale Spitzen aus. Die Längen­richtung dieser Bodenellipse richtet sich ganz nach dem Laufe des Pfluges, welcher nun ganz leicht um die Bäume herum geleitet werden kann, während das zwischen je zwei Bäumen in der Pflug­linie liegende Land vollständig gepflügt zu werden vermag.

i) Beetbau.'

Daß die Vortheile der Ackerbeete die Nachtheile derselben überwiegen, ist Erfahrungssache; deshalb ist auch das Verfahren tadelnswerth, gar keine Beete anzulegen, sondern die ganze Fläche des Ackers ebenen pflügen. Nur in Gebirgsgegenden, und zwar auf sehr abhängigen Feldern, verdient das Pflügen der Felder in eine ebene Fläche Entschuldigung, hauptsächlich der Schonung der Zugthiere halber. Die 'Nachtheile des Pflügens in eine ebene Fläche bestehen darin, daß der Boden nicht so leicht morscht, daß er sich ballt, leicht vom Regen übersättigt wird, auf der Ober­fläche eine Kruste bildet, das überschüssige Wasser mit Düngertheilen abfließt und durch das weite Leerziehen mit dem Pfluge viel Zeit verloren geht. Wenn gleichwohl in vielen Gegenden der Beetbau noch immer nicht zur Ausführung kommt, so liegt die Schuld nach Walz (Hohenh. Wochenbl." 1859, Nr. 6): 1) an der großen Zer­stückelung des Bodens, in Folge dessen die einzelnen Ackerstreifen oft so schmal sind, daß sie eben in eine Breite zusammengepflügt