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vervorren, bei anhaltender Nässe in den Beetfurchen ersau­fen. 3) Die Verhinderung des Querpflügens, des Exstirpirens, Scarificirens, Walzens, der Reihensaat. 4) Tie Beschwerlich­keit der Düngerfuhren, des Düngerbreitens, des Unterbringens der Saat. 5) Der größere Verbrauch von Saatgut, da in den vielen Beetfurchen eine Menge Samen nicht aufgeht. 6) Das Zugrundegehen eines großen Theiles der Frucht im Winter und im zeitigen Frühjahre. Die Saaten leiden nämlich sehr durch das Eis in den Furchen, besonders wenn die Bifange von Abend nach Morgen laufen, weil in diesem Falle eine beständige sehr nachtheilige Abwechselung zwischen Gefrieren und Aufthauen in den Beetfurchen, namentlich im zeitigen Frühjahre stattsindet. Auch werden bei Schneewehen die Beete nicht gleichmäßig mit Schnee bedeckt, wodurch die Saaten ebenfalls sehr leiden. 8) Das starke Austrocknen des Bodens, indem schmale und hohe Beete der Luft und Sonne eine größere Fläche darbieten. Trockne Felder werden dadurch ganz besonders beeinträchtigt. 9) Der be­deutende Strohverlust, indem auf der Abdachung der Beete und in den Furchen derselben nothwendig eine hohe Stoppel zurück­bleibt. Ueberhaupt läßt sich die Ernte auf schmalen hohen Beeten weit schwieriger beschicken, als aus breiten Beeten, wodurch die Erntekosten vergrößert werden.

Bei diesen mannichfachen und großen Nachtheilen der Bifange sollte man bestrebt sein, sich selbst da von denselben zu emancipiren, wo sie die natürliche Beschaffenheit des Bodens nothwendig macht. In stark bindendem, feuchtem, quelligem und undurchlassendem Bo­den z. B. ist es sehr wohl räthlich, von den Bisangen Abstand zu nehmen und statt deren breite Beete einzuführen, wenn man näm­lich derartiges Land drainirt, wodurch es von stockender Näffe befreit und zugleich porös und erwärmt wird.

Wo doch die Bifange nicht zu entbehren sind, sollte man bei ihrer Anlage so verfahren, daß sie in ihrem Gefolge die ge­ringsten Nachtheile haben. Dazu gehört, daß man die Bifange von Mittag nach Mitternacht anlegt. Nach Helferich a. a. O. hat diese Richtung die großen Vortheile, daß keine Seite der Ab­dachung dem Norden direkt zugewendet ist, daß die Saaten Schutz