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werden. Ferner soll man nach >der Beschaffenheit des Bodens den Beeten mehr oder weniger Pflngabschnitte zutheilen, sie schmaler oder breiter machen. Einen etwas leichten, noch in geringer Cultur stehenden Boden pflügt man am besten in 8 Fuß breite Beete, einen weder zn sehr gebundenen noch zu sehr lockeren Boden in 1214 Fuß breite Beete, einen leichten, scharfen Boden in 24 30 Fuß breite Beete. Ueber 30 Fuß breit sollte man kein Beet anlegen, weil sonst nicht unbedeutender Zeitverlust beim Um­kehren der Gespanne stattfinden und auch das Besäen schwierig werden würde. Die zweckmäßigsten Beete sind unstreitig die 1012 Fuß breiten, weil sie die Breite des Saatwurfs haben, weil das Säen leicht und vollkommen von Statten geht und weil ein solches Beet gerade mit 3 Eggestrichen beschickt werden kann.

k) Zusammenpflügen und Auseinanderpflügen.

Bei dem Beetbau findet entweder Zusammenpflügen oder Auseinanderpflügen statt. Bei dem Zusammenpflügen beginnt man in der Mitte der Beete zu pflügen, und das bisherige Beet wird in zwei gleiche Hälften getheilt; bei dem Auseinander- pflügen wird mit dem Pflügen an den Ausackerfurchen des Beetes begonnen, und die neue Ausackersurche kommt in die Mitte des bisherigen Beetes. Jedes Feld sollte wenigstens einmal in dem Jahre zusammen-, in dem anderen auseinandergepflügt werden, weil durch dieses Verfahren alle Bodentheile einmal von dem Pfluge ergriffen, umgewendet, gebrochen werden.

1) Figurenpflügen.

Es ist schon oben erwähnt worden, daß in gewiffen Fällen das Pflügen des Ackerlandes in einer ebenen Fläche den Vorzug vor dem Beetpflügen verdienen kann. Während das Beetpflügen durch den Pflug mit festem Streichbret geschieht (Beetpflüge), erfolgt das Pflügen des Ackerlandes in einer ebenen Fläche durch den Pflug mit versetzbarem Streichbret (Wendepflüge). Ein ebenes Pflügen läßt sich aber auch mit dem Beetpfluge ausführen, indem man das Figurenpflügen anwendet. In demHohenh. Wochenbl." 1848 Nr. 43 wird diese Art Pflügen folgendermaßen gelehrt: Man