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Bei meinen, von Zeit zu Zeit vermehrten Dienstgeschäften war ich dennoch so glücklich, die wenigen Augenblicke des Tages, die ich ganz mein nennen konnte, zwischen der Erholung und dem Lebensgenüsse unter meiner Familie und meinen Freunden zu theilen. So opferte ick den größten Theil meines Lebens dem Staate und fand in der Erfüllung meiner Pflichten und in dem Bestreben, meinen Mitbürgern nützlich zu sein, eine Ruhe und eine Freudigkeit des Geistes, die mich jetzt noch glücklich macht.
Ungeachtet der sparsamen und genüglichen Lebensart, die ich aus Grundsätzen bei mir eingeführt hatte und strenge befolgte, konnte ich nicht daran denken, für meine Familie ein kleines Kapital zu sammeln, um sic nach meinem Tode gegen äußere Noth zu sichern. Die Erziehung meiner Kinder kostete zu viel und mein Einkommen reichte außerdem nur hin, die nothwendigsten Bedürfnisse zu befriedigen. Doch hoffte ich so .lange zu leben und thätig für sie sein zu können, bis sie selbst im Stande sein würden, sich fortzuhelfen) allein die Vorsehung hat es anders beschlossen.
Eine harte Krankheit, an der ich seit einem halben Jahre darnieder liege, und die ich mir nach dem Zeugnisse meines Arztes durch eine zu starke Anstrengung meiner Kräfte zugezogen habe, hat nicht nur mein Hauswesen zerrüttet, sondern mich auch beinahe gänzlich unfähig gemacht, dem Staate noch ferner die Dienste in dem Maße zu leisten, wie er sie von mir zu fordern berechtigt ist.
Meine Familie ist untröstlich, und ich würde einer höchst traurigen Zukunft entgegen sehen, wenn mich nicht der Gedanke aufrichtete: daß eine gütige Vorsehung über uns waltet und daß Ew. königl. Majestät zu gerecht sind, als daß Allerhöchst-» dieselben einen treuen und im Dienste des Staates grau gewordenen Diener der Verzweiflung überlassen sollten.
In diesem troftvollen Vertrauen, und da es nach der bestimmten Erklärung meines Arztes unmöglich ist, mein bisheriges Amt ferner zu verwalten, ohne in kurzer Zeit ein Opfer meines Diensteifers zu werden, — doch immer mit einiger Betrübniß, fasse ich den Muth, Allcrhöchstdieselben unterthänigst zu bitten:
mich meiner Dienste gnädigst zu entlassen und durch einen denselben angemessenen Gnadengehalt mich für meine

