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Indem wir den oben ausgesprochenen Wunsch nochmals wiederholen und Ihrer gefälligen Berücksichtigung empfehlen, benutzen wir den Anlaß, Sie unserer Hochachtung bestens zu versichern Zhre Ergebenen

(Folgen die Unterschriften.)

7 .

Vittschreiben einer Wittwe an den Erziehungsrath, um Aufnahme ihrer zwei Knaben in das Waisen­haus.

Hochgeehrter Herr Präsident!

Geehrte Herren!

Nur die bedrängte Lage, in welche ich mit drei unerzogenen Kindern nach dem Tode meines Gatten gerathen bin, kann mich so kühn machen, diese Vorstellung vor Ihre hohe Ver­sammlung zu bringen.

Mein Gatte, der fünfundzwanzig Jahre seinem Vaierlande in dem Amte eines Postdirektors zu N. treu gedient hat, wurde mir und meinen Kindern zu früh entrissen. Er hknter- ließ mir zwei Söhne und eine Tochter ohne alle Mittel, sie zu erziehen. Meine Söhne, von denen der ältere neun und der jüngere sieben Jahr alt ist, sind in dem Alter, wo ihr Geist und Herz der Bildung bedarf, und ich bin gänzlich außer Stande, als Mutter meiner Verpflichtung zu genügen. Daher nehme ich vertrauungsvoll meine Zuflucht zu Ihnen, hochgeachtete Herren, und flehe um die Gnade, meine zwei Kna­ben in das Waisenhaus zu N. huldreichst aufnehmen zu lassen.

Ich bitte Gott, daß er Ihre wohlwollenden Gesinnungen zur gütigen Gewährung einer Bitte bewegen möge, von wel­cher das ganze Lebensglück zweier Waisen und die Ruhe Der­jenigen abhängt, welche in der tiefsten Ehrfurcht verhgrrt u. f. w.

8 .

Bittschrift an den König von ** um Dienstent­lassung und Gnadengehalt.

Allerdurchlauchtigster u. s. w.!

Sekt vierzig Jahren habe ich in verschiedenen Aemtern dem Staate die Dienste geleistet, welche von mir mit Recht als Schuldigkeit verlangt werden konnten. Ich habe dafür unun­terbrochen eine, meinen angewandten Kräften angemessene Be­soldung erhalten und erkenne solches mit dem dankbarsten Herzen.