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4) Ich bin ferners ein armer Mann, der zu fortgesetzter Handarbeit unfähig ist. Meine Eristenz beruht auf der seiner Zeit vom Lande erhaltenen Salzauswägerstelle, aber auch diese konnte mich ökonomisch nicht sichern, wenn nicht durch die gegenwärtig günstige Lage meiner Wohnung ein vermehrter Salzverkauf herbeigeführt würde. Durch eine gezwungene Lokalveränderung wäre ich daher in meinem Interesse aufs Aeußerste gefährdet unv einer Zukunft bloß gestellt, an die ich nur mit banger Er­wartung denken dürfte.

Auf all' obige Gründe gestützt, wiederhole ich also, Tit. hochzuverehrende Herren, nochmals meine Bitte, daß Sie die Ausführung der projektirten Straßenstrecke vom sogenannten Stalden bis zu meinem Hause einstweilen zu verschieben und dieselbe einer nochmaligen Berathung und einem nochmaligen Untersuche durch Erperten, die nebst den Rechten des Staates auch die verfassungsmäßigen Rechte der einzelnen Bürger zu achten wissen zurückzuweisen belieben.

Um Genehmigung dieses Wunsches bittend, unterlasse ich jedoch nicht, zum Voraus mich vor den Folgen einer mir nach­theiligen Ausführung zu verwahren.

Empfangen Sie die Versicherung meiner Hochachtung und Ergebenheit X.

S. den 24. September 1838.

4.

Bericht eines Gemeindevorstehers an die Landes­regierung über die Stiftung eines Handwerkervereins.

Tit.!

Sie haben mir unterm 14. d. den angenehmen Auftrag ertheilt: einen Bericht über die hier bestehende Handwerkergesell­schaft abzugeben. Ich habe mich nun bemüht, den Zweck und die Verfassung dieser Gesellschaft genau kennen zu lernen und beeile mich daher, Ihnen die gewünschten Mittheilungen hier­über zu machen.

Der Stifter dieser Gesellschaft ist ein seit vielen Jahren hier ansässiger Schweizer, der in bestem Rufe steht und die Achtung aller hiesigen Bürger besitzt. Er ist zugleich Vorsteher und Geschäftsführer und hat mir eine Liste sämmtlicher Ge­sellschaftsmitglieder, die als stille und fleißige Arbeiter bekannt sind, übergeben.

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