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Sitzungdeswohllöbl. Schulrathesden13. Juni 1840.

Anwesend: N. N. u. s. w.

1) Zuerst wurde das vom löbl. Kantonsschulrathe dem alt I. Z- ertheilte Zeugniß mitgetheilt, das dahin lautet, daß ihm zwar gestattet werde, die unterste Abtheilung der Schulen in 3c. zu übernehmen, jedoch unter dem Beding, mit den Kindern weniger roh zu verfahren, als dieß früher geschehen sein soll.

2) Hierauf wurde die Einfrage gemacht, wie es künftig der Schulrath mit den Hochzeitgebühren für die Schule ge­halten wissen wolle? Beschluß: Beim Bezug des bis­her üblichen halben Thalers zu bleiben.

3) Erneuert wurde die Frage aufgeworfen, wann dieses Jahr das Schulfest zu halten sei? Beschluß: In der Hoffnung, daß Herr Obristlieut. B. das Kadettenkorps wieder einüben werde, soll dasselbe bis unmittelbar vor den Herbstferien verschoben werden.

4) Es wird ein Schreiben des löbl. Kantonsschulrathes 6. d. 13 /i6. Mai 1840 mitgetheilt, worin der Wunsch ausgesprochen wird, amtlichen Aufschluß über die Fabrik­schule der Herren P. zu erhalten.

Herr Pfarrer N. berichtet noch mündlich, daß er seiner Zeit abgeordnet worden sei/ die Schule zu inspiziren. Bei dieser Inspektion habe er sich überzeugen müssen, daß die Kinder ziemlich regelmäßig und zur rechten Zeit, sowie auch reinlich gekleidet in der Schule erscheinen. Auch hinsichtlich des Unterrichts sei er überzeugt, daß sie in dieser kleinen Abtheilung mehr gewinnen werden, als wenn sie in die übrigen Fortbildungsschulen einge- theilt würden. Dem Hauptübelstand, daß die Kinder durch gar zu lange dauernde Arbeit allzu sehr angestrengt werden, könne der Kantonsschulrath nicht abhelfen, hier müßten Polizeigesetze einschreiten. Er würde daher die Schule in ihrem Zustande belassen, dafür aber genau darüber wachen, daß alle gesetzlichen Forderungen erfüllt werden.

Es wurde beschlossen, in diesem Sinne dem Kantonsschul­rathe Bericht zu erstatten.

5) Schließlich wird eröffnet, daß Herr Gemeindrath St..