Rücksicht nehmen, um unfern Küchenzettel darnach ordnen zu können. Endlich müssen wir aber auch noch unsere Aufmerksamkeit darauf wenden, daß wir alle der Gesundheit nachtheilige Sachen vermeiden, und die giftigen Lebensmittel (davon siehe unten Nr. V) von den gu, ten auf den ersten Blick unterscheiden lernen. Das Meiste, was wir in unfern Küchen gebrauchen, ist das zahme Fleisch, worunter das Dosenfleisch das erste ist, weil es am häu- sigsten auf den Tisch gebracht wird, oder doch gebracht werden kann. Es ist das ganze Jahr hindurch von gleicher Güte, und fein Werth hängt blos vom Alter des ThiereS, und von seinem Futter ab. Junges Rindfleisch hat einen sehr großen Vorzug vor dem alten; denn obgleich die Brühe von lehterm am schmackhaftesten ist: so bleibt doch das Fleisch zäh, unschmackbaft und unverdaulich. Das Fleisch von einem jungen Ochsen hat eine schöne frische Röche, das Fett ist weiß, und die Muskelfasern sind zart; bey einem alten Ochsen ist das Fleisch von einer matten Farbe, so daß es beynahe ms bläubchte fällt, und das Fett ist gelb. Das Rindfleisch ist an sich gesund und nahrhaft, besonders wegen der kräftigen Brühe, welche es giebt; wenn man es aber zu häufig genießt, beschwert es den Magen. Hartes und altes Fleisch ist gänzlich unverdaulich. Es ist bekannt, daß das Kalbfleisch eine nabrhafte und gesunde Speise ist, welche den meisten Kranken erlaubt wird; und sollte es auch Falle

