dadurch auflösen kann. Muß man also beym Gebrauche der Kuchengeschure, um Gift zu vermeiden, reinlich und vorsichtig seyn: so ist dieses noch dringender bey den Spetprbedütfmst'en selbst zu empfehlen. Das Fleisch und die Milch von krankem fliehe, ranziger Speck, ranzige Mandeln oder ranzrgcs Baumöl, verdorbene Ever und Barbenrogen, wirken als scharfe Gifte. Eben dieß gilt auch von allen Arten der Schwamme, weil sich darunter giftige befinden können, die wir nicht so leicht unterscheiden. Ein Schwamm wird aber verdächtig, wenn derselbe schwarzblau, grün oder buntschäckigt aussieht, einen faulen Geruch hat, im Kochen hart wird, sehr klebrig anznfühlen ist, und einen hohlen Stiel hat. Zur Vorsicht muß man eine weisse Zwiebel wahrend dem Knochen bey- legen. Wird diese schwarz, so ist es Zeit, das Geschirr mit sammt den Schwämmen wegzuwer, fen, weil gewiß giftige dabey sind. Ebenso schädlichen Gaainen können wir unter Linsen und andern Körnern bekommen, wenn sie vor dem Kochen nicht recht vorsichtig geklaubt oder gelesen werden. Im Pflanzenreiche finden wir noch eine große Menge giftige und schädliche Gewächse, worunter in unfern Gärten der Schierling sich vorzüglich auszeichnet. Der große roth gefleckte gemeine Gartenschierling, den man auch sonst HundSpeterfilie nennt, blüht im Monat Iuly und August. Seine Wurzel ist von mittler D'cke, runzlicht und von Geruch

