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Suppen.

3 <> Erbsen - Suppe.

Für b. Personen nimmt man ein Mäslein Erbsen, klaubet und wüschet solche recht sauber, sehet sie mit siedendem Wasser, und einem Stück- lein Schmalz oder Butter, zum Feuer, und läßt sie zugedeckt kochen. Man muß sie aber anfangs nicht gleich umrühren, weil sie sonst gern hart bleiben. Wenn sie nun eine Weile gekocht haben, und bald weich sind: so kann man ein Stücklein Schweinfleisch, nebst Port (Lauch), auch Thimi- an und Basilikum, auch eine Zwiebel darein thun, (oder anstatt all. diesem Grünen, nur ZelleriWur- zel) und wieder kochen lassen, bis alles weich ist. Hernach treibt man es durch einen Seyher, läßt das Durchgetriebene mit denr Fleische noch ein­mal aufsieden, und richtet es über würflicht ge­schnittenes, im Schmalz gelb gebackenes weisses Brod sammt dem Fleische an. Sollte die Suppe zu dick seyn, kann man allemal mit siedendem Wasser helfen. Will man sie am Zastraye ma­chen : so läßt man das Fleisch weg; thut aber de- stomehr Butter oder Backfchmalz dazu. NB. Das Salz muß nicht vergessen werden.

40. Linsen-Suppe.

Es wird eine Brühe, wie zu einer braunen Sappe, entweder von Fleisch, oder am Fasttage vo 1 Fischen gemacht. Wenn nun die Linsen sau­ber geklaubt und gewaschen sind: so werden sie im W rsser recht eingekocht, dann verrührt, und mit