5» Allerhand Rnöpfl-Ln.
deln) daraus. Davon schneide Stücklein, wie grotze Pftffernüßlein, mache sie in der Hand rnnv, und backe sie in Schmalz. Man kann sie in allerley, besonders aber in Kcebs - Suppen gebrauchen.
?y. Mandel-Knöpfleitt.
Stoße einen Vierling abgezogene Mandeln recht fein, mit ein wenig Rosen - oder frischem Wasser ab ; weiche ein in der Milte zerschnitte, neöKceuzerrögglein (Weisbrod) inMilch ein, drucke es hernach wieder recht fest aus, u. mische es unter die gestoßeneMandeln; thu Zucker und gestoßenen Ztmmet dazu, schlage ein Paar Eyer daran, und mache alles recht durcheinander. Indessen laß Schmalz in einer Pfanne heiß werden, lege von dem Teig ganz kleine Knöpflein darein, und backe solche langsam und schön gelb heraus. Diese Knöpflein gehören in alle süße Suppen, nur zu Wein, und Bier-Suppen nicht.
80. Grüne-Knöpflein.
Man wiegt eine Handvoll sauber geklaubten und gewaschenen Peterling recht fein. Wenn man Spinat hat, können auch etliche Blättlein dabey seyn. Thut ein wenig fein geschnittenen Schnittlauch dazu, und dampft solches alles miteinander in einem Stücktein Butter. Wann dieses geschehen ist, vermischt man das Grüne mit einer guten Haut» voll Semmelmehl, rühret erliche Eyer daran, thur Salz und ein wenig

