voll kaltem Wasser, verkleppert; die Soos wird durch einen Seyher daran gerührt; und in einer besonder« Schüssel zur Pastete auf den Tisch ge- geben; oder man kann auch den Deckel von der Pastete oben aufschneiden, die Sooft darein gießen, und so auf den Tisch geben.
»86. Eine Krebs - Pastete am Fasttage.
Zu einer Pastete für 4 Personen nimmt man für 3 Kreuzer weißes Brod, schneidet die Rinde davon, und verzopft oder schneidet das Innere klein. Dann gießt man ohngefähr eine kleine Maas Milch daran, und wann es genug geweichtist, läßt man es so lange kochen, bis keine Milch mehr an dem Brod ist. Indessen siedet man so mittlere oder 3o kleine Krebse, bricht die Schwänze und Scheeren heraus, stößt die Schaalen, und röstet sie in einem halben Pfunr de Butter; preßt dieses durch ein sauberes leinen Tuch, und thut den größten halben Theil an das gekochte weiße Brod; rührt es mit »oEyerdotr tern recht stark an, schlägt von sechs Eyern das Weiße zu Schaum-und thut dieses mit ein wer nig in Butter gedämpften Schalottenzwiebeln und Peterling, nebst den klein geschnittenen Krebsschwänzen, Scheeren, abgesottene und klein geschnittene Morgeln, ein wenig gestoßene MuSr katenblüthe und Satz darein. Füllt damit einen Butterteig, als wie man eine Torte füllt.

