44* Allerlei Torten und Backwerk.
gar gerne an. Wann sie weich und verrührt sind, stellet man sie vom Feuer. Bis sie kalt werden, ^ wieget oder hacket man L bis 8 Loch Citrorm, » und eben so viele Pomeranzenschaalen, recht fein; zieht einen Vierling Mandeln ab, wieget sie auch, doch nur ganz gröblicht, und macht 3 Theile dar, aus. Nun theilt man auch den Teig in 2 Theile, einen um ein klein wenig größer als den andern; wärgelt den größer» davon zum Boden Messer- lüffen dick, aber ja nicht dicker, ans; legt ihn auf ein mir Butter bestrichenes und mit Semmelmehl bestreutes Blech, und bestreut chn mit einem Theil j von dsin gewiegten Mandeln. Den Citronar und die Pomeranzenschaalen rührt man unter die kalt gewordenen Aepfes) und streicht sie Fingers dick darauf herum. Dann wird die andere Hälfte von den Mandeln auf die Aepfel gestreut, der ! übrige Theil vollends ausgewärgelt, und so darauf gelegt, daß der Boden ringsum eines Fingers breit hervorsteht. In den äußersten Rand yeS hervorstehenden Teiges machetman mit einem j Messer kleine Schlihlein, bestreichet die Torte mit verkleppertym Ey; schlägt das hervorstehende untere Theil überden Deckel hinauf, sticht mit einem Messer kleine Löcher in den Deckel; streuet das noch übrige dritte Theil von Len Mandeln darauf herum, und läßt die Torte im Backofen schön gelb backen. Wann sie kalt ist, streuet man recht fein gestoßenen Zucker darauf. Diese Torte schmeckt, als wenn sie von lauter Cstronal und Pomeranzenschaalen gemacht wäre. |

