für Dranke und Genesende. 6.3

zeln mitkochen lassen, welches macht, daß die Brühe angenehmer schmeckt.

8 2 7. Sulz von Krebsen und Schnecken.

Nimm 3o Schnecken, putze sie eben so, als wann sie sollten gespeißt werden; und 3 o Krebse, denen man die mittle Flosse am Schwanz?, und den Magen weggenommen hat; zerstoße sie klein, und fetze sie, mir » Loch frischem Burrer, auf ein gelindes Feuer: thu 2 sauber geputzte und recht klein zerhackte Kälberfüße und dritthalb Maas Wasser dazu , und laß es bis auf eine Maas ein­kochen. Alsdann wirf ein halbes Clutnt gestoßene Muekatenblumen und eine Handvoll gewiegtes Körbelkcaur hinein; laß es damit noch eine Vier­telstunde kochen, und presse es durch ein starkes leinenes Tuch. Das Ausgepreßte stelle in Keller, dainit es gesteht. Dieser Vorrath reicht auf4 bis 8 Tage. Ein abgezehrter Kranker, deraber noch gut verdaut, nimmt hievon Morgens, Mittags und Abends jedesmal 2 Eßlöffel voll in etwa 6 Löffel voll ungesalzener Fleischbrühe aufgelöst.

828. Sulz mit Brust-Krautern.

Nimm weiße Eybifchwurzel, Lungenkraut, Leberkraut und Herzlein von blauem Kohl, jedes . eine Handvoll. Schneid oder wiege alles klein, thu 3 Löffel voll zartes Gros, einen zerhackten Kälberfuß und Knoten, nebst einer Messerspitze voll Muskatenblüthe dazu; setze alles zusammen mit 3 Maas Wasser in einem fest zugeklebten Ha» S s 2