Mühe zu ersparen. Die Schreibart ist nicht nachlaßig, aber auch nicht zierlich: weil ich glaube/ man hat hier nicht das Recht, Zier­lichkeit zu verlangen. Denn es giebr eben so gewiß ein Küchendeutsch, als ein Küchenlatein. Welcher Mann dieß nicht glaubt, dem wünsch, te ich zur Strafe, haß er ein recht schön stylt, sirtes Kochbuch schreiben, und dann sich von Leuten, die kochen lernen wollen, und von Frauen, die schon kochen können, rezensiren lassen müßte. Uehrigens überführt manchen merner Herren Leser vielleicht diese Vorrede, daß ich auch das Buch selbst besser-» stylisiren im Stande gewesen wäre.

Fast eben dieß habe ich in Ansehung der Ausdrücke zu melden. Es ist ein Augsbur, Zisches Kochbuch. Ich nahm daher Ausdrücke auf, welche hier bey uns vornehmlich verständ­lich sind, ohne darum Auswärtigen ganz un­verständlich zu werden. Die aus fremden, meistens aus der französischen Sprache ent- lehrrtenWörter habe ich lieber beybehalten,und sie entweder daneben deutsch gegeben, oder doch mit deutschen Buchstaben so geschrieben, wie man sie aussprechen soll, damit auch jede Magd die ganze Sache recht nennen kann. Velese.