nen, gut erzogenen Frauenzimmern hatte ichs freylich zutrauen können, daß sie dieß nicht brauchen von mir erst zu lernen, so wenig als ich von K)nen,wiernandie französischen Koch­kunst- Wörter im Französischen schreibt.

An der ganzen Anordnung und Einrich­tung eines jeden Kochbuches läßt sich nicht viel kritisiren. Die hat ohnedem schon ihren ge- . weißten Weg. Wie man eine Speise nach der andetn ausutragen pflegt, das ist auch die Ord- . nung, wie sie nach einander zu verfertigen ge­lehret werden. Den Anhang einer Branken- Aüche rechnen mir, von meinem Geschlechts nichts zu sagen, Vielleicht die Herren Aerzttz am allermeisten für eine Nasenweisheit aus. Allein zu meiner Verteidigung gestehe ich Ih­nen, daß ich nicht für mich selbst allein so klug wäre; sondern da in die Schule gegangen bin, wo sie selbsten sich nicht schämen noch zu lernen, nahmlich in den Büchern solcher älterer und neuerer Aerzte, welche von der Lebensordnung in Ansehung der Speise nnd Getränke, und deren Zubereitung geschrieben haben, und derer berühmte Nahmen ich ihnen nicht zu nennen brauche. Warum ich sie aber für mein Koch­buch geplündert habe? Weil tch glaube, daß