Borerinnerung.

fOic für das Wohl ihrer Unterthancn stetS wachende Regierung der weiten Staaten des österreichischen Kaiserreiches, gewohnt, alle ihre Unterthancn mit gleicher Sorgfalt zu umfassen, hat auch die gewerb- treibende Classe derselben nicht aus dem Auge ver­loren, sondern in der Ueberzeugung, daß Industrie ^ und Gewerbsfleiß wichtige Zweige des National- Wohlstandes sind, denselben stets die größte Auf­merksamkeit gewidmet.

Auf den festen Grundlagen, welche die unsterb­liche Kaiserin» Maria Theresia gelegt hatte, um dem Gewerbswesen empor zu helfen, haben Höchst- ihre Allcrdurchlauchtigften Nachfolger mit Umsicht fortgebaut, und bey dem Vorwärtsschreiten das Bedürfniß der Zeit und die Anforderungen der Um­stände, ja selbst die Verhältnisse des Ortes berück­sichtiget, und das Interesse des Publicums mit der Rücksicht auf lohnenden und aufmunternden Gewinn des Gewerbsmannes zu vereinigen gewußt.

Nachdem durch das Ausschließungs - System, durch das Herbeyrufen belehrender Beyspiele und durch manches Opfer, das die Staatsverwaltung gebracht hatte, der für alles Gute und Nützliche rege Sinn des Oesterreichers auch für Industrie und Ge-