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nicht leicht von seinem Entschlüsse abbringen ließ, wenn er ihn einmal als recht und zweckmäßig erkannt hatte. Wie das nun so geht — der älteste Sohn des Herrn Gabriel senior (er hatte nämlich deren zwei) glich in diesem Pnnktc seinem Herrn Vater auf's Haar, und war vielleicht noch ein bischen querköpfiger als dieser. Er hatte sich's in den Kovf gesetzt, ein Naturforscher ju werden, und sagte gerade heraus, wenn er hinter dem Ladentische stehen und Düten drehen sollte, so liefe er lieber in die weite Welt hinaus und käme in seinem ganzen Leben nicht wieder. Der Vater sagte ihm dagegen zwar, er sei ein Narr, aber Gabriel junior blieb bei seinem Vorsätze und ließ die Worte seines Vaters zu dem einen Ohre hinein und gu dem andern wieder hinausgehen. So kam es, daß sein Vater sehr unzufrieden mit ihm wurde, und das um so mehr, als der widerspenstige Junge durchaus nicht ordentlich rechnen lernen konnte oder wollte. Und was ist ein Kaufmann, der nicht rechnen kann? Herr Gabriel senior schüttelte den Kopf, wenn er Gabriel junior mit allerlei Gethier und Gewürme, mit Käfern und Raupen und Schmetterlingen, mit Vögclausstopsen und dergleichen Allotriis mehr beschäftigt sah — er schüttelte den Kopf, blickte ihn lange an, dachte an die alte chrenwerthe Firma über dem Laden, und seufzte: „Aus dem Jungen wird in seinem Leben kein Kaufmann! Warum ist nur Wilhelm nicht zuerst aus die Welt gekommen? Der sitzt bei seinem Rechenbuche wie angenagelt, und löst die schwierigen Aufgaben wie Wasser! Wenn er nur wenigstens Gabriel hieße — dann — hm — ließe sich's doch wohl machen!"
Hatte vielleicht Gabriel junior diese Worte ver-

