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Minuten ganz genau, was unserem Gabriel zu seiner Reise veranlaßt hatte. Denn in seiner Unschuld und Unbekanntschaft mit der Welt machte Gabriel gar kein Hehl mit seinen Umständen, sondern erzählte Alles frischweg, die Krankheit seines Vaters, die schlimme Lage, in der sich seine Familie befand, die Noth, welche der drohende Wechsel über sie bringen mußte, die Ver­anlassung , welche ihn zunächst in die Residenz führte, und vergaß auch nicht, den Teppich zu erwähnen, wel­chen ihm seine Schwester zum Verkaufe mitgegeben hatte. Die rundliche, freundliche Wirthin hörte Alles aufmerksam an und empfand in ihrem Herzen mehr und mehr ein gewisses Wohlwollen für den hübschen zutraulichen Jüngling, der so gar kein Hehl und kein Geheimniß aus seiner Lage und seinen Absichten machte, während er und sprach, die herzlichsten Thränen vergoß, und nebenbei den Krug Bier so geschwind aus- trank, daß er sich selber darüber wunderte, als er ihn wieder einmal zum Munde führte und weiter nichts darin fand, als Luft.

Gib her, lieber Junge," sagte die Wirthin,ich will ihn dir noch einmal füllen, denn bei der Hitze draußen und dem langen Marsche und dem staubigen Wege ei, da muß Einem ja die Kehle wohl trocken werden."

Gabriel dachte an sein schmächtiges Geldbcutelchen und zog es mit bedenklichen Mienen heraus. Aber die Wirthin winkte ihm zu, er solle nur stecken lassen, sie würden schon mit einander fertig werden, und brachte in der nächsten Minute den Krug gefüllt herbei.

Immer trinke, lieber Junge," sagte sie-und setzte den Krug vor ihn hin.Und nun höre zu, was ich