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Thür,jetzt werden wir endlich den Herrn Onkel ausfindig gemacht haben!" *

Er zog die Thür hinter sich zu und blickte in dem Gemache umher. Es befanden sich nur wenige Gc- räthschasten darin; ein paar Tische und Stühle, das war Alles. Aber an den Wänden ringsum war es lebendig. Da hingen mannshohe messingene Käfige, und seltsame, große, prächtig gefiederte Vogel saßen da­rin, blickten Gabriel mit hellen Augen an und stießen ein mißtönendes Geschrei aus, wenn er sich ihnen nä­herte. Von der Decke herab hingen an Ketten große Reifen von Messing, und in diesen wiegten sich Papa­geien und schaukelten sich geschickt hin und her. Mit Erstaunen betrachtete Gabriel die prachtvollen, bunt schillernden. Vogel, die er noch nie in seinem Leben ge­sehen, ja wohl kaum davon gehört hatte. Er näherte sich einem der größten und schönsten, in der Absicht, ihn recht genau zu betrachten und schmeichelnd auf den Rücken zu klopfen. Aber kaum streckte er die Hand nach ihm aus, so sträubte der schöne Vogel seine glän­zenden Federn, hackte nach ihm mit dem großen, ge­krümmten Schnabel und biß ihn recht derb in den Finger. Gabriel fuhr drei Schritte weit zurück, schlenkerte die verwundete Hand, aus welcher das Blut tropfen­weise hervorquoll, und rief laut:Ei, du dummes Ge­schöpf! Ich wollte dir ja nichts thun! Aber warte, ich werde dir eins versetzen, daß dir das Beißen ver­gehen soll!"

Rasch trat er wieder auf den Vogel zu und wollte ihm eben einen ziemlich derben Schlag versetzen, als das Thier weit den Schnabel aufsperrte und ihm mit