hatte er die rechte Thür verfehlt und eitte andere ge­öffnet, welche tiefer in das Innere des Gebäudes führte. Er betrat einen ziemlich großen Saal, an dessen Wänden kleinere und größere, mit eisernen Stäben vergitterte Kasten standen, hinter denen häßliche Affen- gcsichtcr hervorgrinstcn, den unberufenen Eindringling mit den weißen Zähnen anfletschten und ihm gräuliche Grimassen schnitten. Ueber den Käfigen, an den Wän­den entlang, hingen und standen Skelette von allerlei Thieren, bunte, ausgestopfte Schlangenhäute, Krokodile, Fische von wunderlichen, abenteuerlichen Formen, und was dergleichen Zeugs mehr war. Größere Assen, mit Ketten an eiserne Stangen gefesselt, sprangen und hüpften frei umher, so weit es die Länge der Ketten erlaubte, und schrieen gellend auf, als Gabriel ihnen näher trat. Dieser war nun völlig bestürzt und fast ganz von Sinnen. Er wußte nicht mehr, ob er wachte oder träumte, und nun vollends näherte sich ihm mit gravitätischen Schritten ein großer Pavian, machte ihm eine höfliche Verbeugung, und streckte seine langen, be­haarten, braunen Hände nach ihm aus. Gabriel schrie: Verwünschte Bestie! Höllischer Teufelsspuck!" erhob seinen Wandcrstab und schlug den Pavian auf die Finger, daß derselbe vor Schmerzen einen ellenhohen Satz machte und fürchterlich quiekte. Gabriel floh; aber der gereizte Pavian setzte ihm nach, sprang auf seine Schultern, und maulschellirte den armen Jungen mit seinen knochigen, dürren Händen dermaßen, daß er nun vollends alle Geistesgegenwart verlor. Mörderlich schrie er nach Hülse und machte dabei die heftigsten, aber leider vergeblichen Anstrengungen, sich von den: Pavian zu befreien. Wüthend rannte er hin und her,