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auch Hab' und Gut, die Ehre und ein gut Gewissen soll mir Nieniand rauben!"
„Nichts da, Herr Nachbar," sprach er zu dem reichen Lederhändler, „aus dem Handel kann nichts werden! Der Garten ist nicht mein, sondern meinem Bruder, an dem ich nicht zum Betrüger werden will!"
Alle athmeten frei auf, als der Vater so sprach, und Herr Ledermann zog ein finsteres Gesicht.
„Ueberlcgen Sie, was Sie thun, Herr Nachbar!" sagte er. „Bedenken Sie wohl, daß ich der einzige Mann in Lautcrberz bin, der Ihre Vorräthe zu kaufen im Stande ist, und daß ich nicht selber muthwillig den Preis steigern werde. Die Waaren müssen um ein Spottgeld weggehen, und wenn Sie die Summe nicht lösen, die zur Bezahlung des Wechsels erforderlich ist, so spazieren Sie in's Gefängniß. Sehen Sie sich vor, Nachbar! Ich mein' es gut mit Ihnen, indem ich Sie warne!"
Herr Gabriel senior erschrak, denn leider hatte Ledermann nicht unrecht, und es mochte bei der Versteigerung wohl so kommen, wie er voraussagte. Aber dennoch schwankte er nicht.
„Was Gott will, geschehe!" sprach er ernst und fest. „Fallen muß die Firma doch, und alles Uebrige ist am Ende nur gering gegen dieß eine große Unglück. Geben Sie sich weiter keine Mühe mit mir, Herr Nachbar; der Garten bleibt meines Bruders Eigenthum, und ich bleibe ein rechtlicher Mann. Gott befohlen, Herr Nachbar!"
Ledermann, als er sah, daß hier nichts zu machen war, ging rachedürstend davon. Die Zurückbleibenden aber fielen einander in die Arnie, und Alle sagten:
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