ald fiel ihm ein, daß der Felsen wahrscheinlich von innen demselben Befehle gehorchen werde, wie von außen. Sesam, öffne Dich!" rief er und siehe da, die Thür ging wirklich wieder auf. Er konnte nun seine Esel hereinholen und sie ruhig beladen.

Er lud in ihre Körbe, so viel sie nur zu fassen vermochten, lauter volle Beutel mit schönen blanken Dukaten. Dann verließ er den Felsen. Da blieb jedoch die Thür offen, und erst als erSesam, schließe Dich!" gerufen, ging sie wieder zu. Er bedeckte die Körbe der Esel mit etwas Holz und schritt alsdann mit ihnen der Stadt zu, als ob gar nichts vorgefallen wäre. Als er aber bei seinem Häuschen angekommen war und seine Hofthür hinter sich zugeschlossen hatte, warf er das Holz beiseite und trug die Beutel mit dem Golde nach und nach hinein zu seiner Frau. Er dachte, er würde ihr eine recht große Ueberraschung und Freude damit bereiten.

Erstaunt war sie freilich sehr, als ihr Mann einen Beutel nach dem andern vor ihr ausschüttete, lauter Gold­münzen. Aber sie dachte, woher sollte ihr Mann wohl auf einmal zu so vielem Geld gekommen sein, wenn er es nicht gestohlen hätte? Das machte ihr große Sorge, und endlich sagte sie ihm auch, was sie dachte. Ali Baba lachte und wollte sie beruhigen. Das half aber nichts; er mußte sich zuletzt entschließen, seiner Frau die ganze Geschichte, die er eben erlebt hatte, zu erzählen,

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haben mußten, solche Herrlichkeiten aufzuhäufen. Ohne langes Besinnen nahm er zwei Beutel voll Dukaten und wollte damit hinaus zu seinen Eseln. Da fand er jedoch die Thür fest verschlossen, und wie er sich auch anstrengte, er konnte sie nicht öffnen. Darüber erschrak er sehr, jedoch dauerte seine Furcht nur kurze Zeit. Denn