Kostbarkeiten sei er selber nicht im Stande zu beschaffen. Der Großrvessir, der immer noch sehr mißzufrieden war, weil die Prinzessin nicht seine Schwiegertochter geworden, sagte:Erhabner Monarch, es steht allerdings in dieser wie in jeder andern Sache in eurer Hoheit Belieben, zu beschließen, was euch wohlgefällt; aber der Menschen Thun ist betrüglich, vielleicht ist jenes Mannes Reichthum durch diese Gaben ganz oder fast ganz erschöpft, ich meine da­her, eure Hoheit würden nicht übel handeln, wenn der Mann, dem so hohe Ehre widerfahren soll, auf eine recht schwere Probe gestellt würde, zumal da er sich selber er­boten hat, alles, was mein gnädiger Herr als Brautschatz verlangen will, herbeizuschaffen. Man wird dann er­fahren, ob sein Reichthum wirklich so unerschöpflich sei, wie es den Anschein hat." Der Sultan sagte:Es ist wabr!" wandte sich an Achim und sprach:Gehe hin

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verflossen sind, nach welchen ihr versprochen, meinem Sohne eine Antwort auf sein nnterthäniges Ansuchen zu geben, so sendet er mich deshalb hierher und übersendet eurer Hoheit gegenwärtiges geringes Geschenk, indem er sich zu gleich erkühnt, der durchlauchtigsten Prinzessin diese Perlen­schnur zu einem Andenken und als geringes Zeichen seiner Liebe zu übersenden." Der Sultan ließ sich das Körb­chen reichen, als er aber die herrlichen Kostbarkeiten er­schaute, dergleichen er noch niemals erblickt hatte, fuhr er vor Erstaunen zurück und brach in die Worte aus: Welcher König kann mir solche Dinge senden!" Darauf berief er seine Minister und berathschlagte mit ihnen, was in dieser Sache zu thun sei, indem er ihnen vor­stellte, daß, obschon er den Menschen nicht kenne, derselbe dennoch der allerreichste Mann seines Reichs sein müsse, wie man aus diesen Geschenken ersehen könne: dergleichen