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Auguste drückte leise des Bruders Hand und einen Blick auf das Kind zurückwerfend, das nun wirklich allein unter den Bäumen des Waldes zurückblieb, ohne die Entfernung seiner Eltern zu bemerken, und nur mit den süßen Beeren beschäftigt war, sagte sie mitleidig: „Der Abeudthau wird nun bald fallen, dann ist eS so kalt im Walde, und das arme Würmchcn hat kein Bettchen in seinem Wagen, ja es ist nicht einmal ordentlich gekleidet. Wie es frieren wird!"
„Soll ich gehen und den Landleuten sagen, daß ich den Wagen hinterdrein bringen will?" fragte Julius gutmüthig.
„Wir wollen das miteinander thun," antwortete die Schwester, „den Wagen nehmen wir gleich mit, denn wir werden wohl nicht lange zu gehen haben, bis wir die Eltern des Kindes einholen; der Mann kann mit seiner Last doch nur langsam vorwärts!"
Das Kind, welches seinen Hunger einigermaßen an den Beeren gestillt zu haben schien, fing jetzt an, zn weinen. Auguste kniete sogleich zu ihm nieder, streichelte es freundlich, und gab ihm den schönen Strauß wilder Blumen, die der Bruder ihr gesammelt hatte, zum Spielen. Als sie es auf diese Weise beruhigt hatten, machten sie sich aus den Weg, und glaubten nun beim Umbiegen um eine Ecke des Waldes, die fremde» Leute erblicken zu müssen; aber das war nicht der Fall. Sie eilten nun rasch vorwärts und verwunderten sich immer mehr, daß der Mann, welcher doch so schwer zn tragen hatte, einen so großen Vorsprung hatte gewinnen können. Endlich traten sie aus dem Walde in das angebaute Feld hinaus, und sahen die Stadt in geraumer Entfernung vor sich liegen, aber von den Eltern des Kindes war keine Spnr zn entdecken. Bestürzt eilte Julius einen Theil deö Weges wieder zurück, indeß die Schwester am Auswege desselben stehen blieb, um zn warten, ob die Gesuchten vielleicht auf einen Nebenweg gerathen sein könnten und sich dadurch verspätet hätten. Julius rief, so laut er konnte, es kam keine Antwort aus dem still

