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Korb eurer Obsthändler»!, dre rhur dafür einen Hagel von Schimpf­worten an den Kopf warf, und schob ziemlich unsanft ein geputztes Kind zur Seite, das sich und sein neues, breitausgespanntes Mousselin- kleidchen mitten in den Weg gestellt hatte, um von möglichst vielen Menschen gesehen und bewundert zu werden. Das Gold brannte in seiner Hand und das Roth freudiger Erregung auf seinen beiden Wangen. Der Weg schien ihm seit den zwei Tagen, wo er zum letz­ten Male nach dem Knnstladen gegangen war, nur die Hälfte weiter gewachsen zu sein. Endlich, endlich war er am Ziele!

Aber er kam gerade zu der Stunde an, wo der Kunsthändler in seine ziemlich entfernte Wohnung zu gehen und dort Mittag zu essen pflegte. Der Laden war geschloffen, und Julius mußte eine volle Stunde auf der Straße stehen, um die Rückkehr des Kaufmanns zu erwarten, wenn er nicht am Nachmittage den weiten Weg noch einmal machen wollte. Daß er Hunger hatte, empfand er kaum, aber an die Sorge der Mutter und Schwester dachte er mit Schmerz; die erwar­teten ihn gewiß mit größter Ungeduld. Sein Herz zog ihn, den Seinen die Freude zu verkünden, daß er wirklich den Preis errungen; und wieder hielt ihn die Liebe zu Mutter und Schwester, ja zu dem Vater, der nicht mehr unter ihnen weilte, an dieser Schwelle fest.

O, wie langsam verstreicht solch' eine Stunde peinvollen Wartens! Endlich schlug eine Uhr, dann eine zweite und dritte; da bog auch der Kunsthändler, den das Auge des Harrenden sogleich erkannte, um eine Ecke. Julius eilte ihm entgegen und streckte schon von fern die Hand mit dem Golde aus.Ich bringe Ihnen da eine kleine An­zahlung auf das Bild," sagte er athemlos,und bitte Sie inständigst, haben Sie noch einige Zeit Geduld, verkaufen Sie es keinem An­deren !"

Das Bild! Welches Bild?" fragte der Kaufmann, den erhitzten Knaben mit prüfenden Blicken betrachtend. Er hatte seine Brille im