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Seme Schulzeit gut anwenden heißt: sein ganzes Leben reich ausstatten.

Du eignest Dich Deiner ganzen begabten Natur nach zu einen, Parteiführer: ob das ein Glück ist, lasse ich da­hin gestellt sein, aber es ist so. Du hättest Dich fest und ehrenhaft in Deiner Klasse an der Spitze der Besseren stellen müssen zu ehrerbietiger Anerkennnng der begabten, zum Schutz der schwachen und unbeliebten Lehrer. Dadurch allein kommt ein guter Geist in Schulen, ein Geist der Ordnung, des Fleißes und guter Sitte; eine kleine Schaar gutgesinnter, fleißiger Schüler kann einer ganzen Schule zu Ruf und Ansehen verhelfen. Wäre der Knabe sich stets dessen bewußt, er würde schon etwas von. Manne in sich fühlen und verständiger handeln.

Denke Dir einen Einzelnen, der 20 30 Knaben ge­genübersteht, die jedes Wort, jede Miene, vielleicht den Accent der Nationalität belauschen und leise nachäffen, die Alles wollen, nur nicht lernen, was sie lernen könnten, und frage Dich, ob eS leicht ist, der Lehrer zu sein. O, es ist sehr schwer! Wenn zwei Knaben einen dritten angreifen, augenblicklich treten andere hinzu, den ungleichen Kampf nicht duldend, und hier so Biete gegen Einen, und die Ueberzahl schämt sich des heimlichen, ungleichen Kam­pfes nicht.

Deine Natur habe ich studirt, wie man etwa ein

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