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alle Hülfsmittel bot, meine Studien ohne Sorge fortzusetzen. Das giebt zu wunderbaren Betrachtungen Anlaß; ich war nichts gewesen, als ein fröhlicher, dankbarer Mensch, und dafür glaubten sie mich belohnen zu müssen, während ich es allein war, der zu danken hatte; der aber auch — das darf ich sagen — aus vollem, bewegtem Herzen gedankt hat. —
Das ist ein langer Brief geworden; möge er Dir zeigen, daß ich Dich lieb habe, wie ehemals. Lebe wohl, Otto, benutze das Gute, was Dir auch jetzt geworden ist, zu Deiner Ausbildung in jeglicher Weise und gedenke meiner, als eines Freundes, der menschlich fühlt und denkt und zu dem Du volles Vertrauen haben darfst; komm zu Deinem Herrn, wenn Du mühselig und beladen bist, beladen durch eigene Schuld; aber später komm dann auch zu mir, der Dich zu trösten, zu leiten versuchen wird.
Dein Flohr.
Lärchen an Lilli.
Wie danke ich Dir für Deinen Brief, meine süße Lilli, und wie ist zugleich mit demselben Dein Bild vor meine Seele getreten! Du kleine Blume hast still und einsam blühen und verblühen wollen, aber das hat nicht sein sollen, vielleicht, weil es nicht das Rechte ist. Wenn man so hin-

