nur wolltest. — Gottlob» daß die Leute, die eben auch keine Kinder mehr sind, noch Alle am Leben sind. Habe ihnen auch gesagt, ein treuer Diener folgt seinem Herrn nach, aber geht ihin nicht voran. Bis dahin habe ich Alles feststehend ertragen können, Freude und Leid, aber wenn ich nach dem Kirchhofe gehe, an das Grab meines lieben, lieben Sohnes, da muß ich mich nun auf den Grabhügel setzen. Da sitze ich oft lange und weiß eö nicht, und lasse die Epheublätter durch die Finger gehen, jedesmal auch an Dich denkend. Dich hatte er so gern, Dir Freude zu bereiten, war seine letzte Freude; Kind, das vergesse ich nie! Er ging in Frieden ein zu seines Paters Wohnungen und ist wohl geborgen. —
Du hast auch an einem Grabe gestanden und stehst in Gedanken noch daran. Als ich vor sechs Monaten zuerst die Nachricht empfing, ward mir wunderlich zu Muthe; jetzt kann ich Dir das sagen. Bei Deiner Berlobung dachte ich: Nun ist die geborgen, und Keiner kann sie mehr hin- und herzerren im Leben, nicht der, der sie liebt und den sie lieb hat, nicht, der sie gern hat und den sie nicht will, noch der. welcher nur mit ihr schön thun will. Das hat nun Alles ein Ende. ein braver liebenswürdiger Mann führt sie heim, und damit ist's aus. — Ja, das ist anders gekommen. Du armes Lärchen! Du hättest eine Stütze und einen Führer gebrauchen können; das hat nicht sein sollen, mußt sehen,
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