diesem Lchiffbruch zu retten, das weiß ich selber nicht, als ich jedoch zur Besinnung kam, saß ich auf dem Schooß einer Dame, die mich mit beiden Armen umschlungen hielt. Mein Cavalier raffte sich aus, aber einige Takte noch, und die Musik schwieg, bevor ich noch mit mir einig war, ob ich aus Mitgefühl forttanzen müsse.

Während später Erfrischungen umhergereicht wurden, setzte mau sich au kleine Tische, und ich gerieth in eine sehr heitere Gesellschaft. Abermals sage ich, wie es kam, ich weiß es nicht, aber nicht lange, und einer der Herren überreichte mir Papier und Bleistift, und einige Minuten später lag mein armer Tänzer, nur leider zu getreu, auf dem Papier. Stürmischer Beifall begrüßte mein Talent, und die Zeich­nung machte im Geheimen die Runde in der Gesellschaft. Halb geschmeichelt, halb beunruhigt sah ich zu meinem Manne hin; er-sah ruhig aus, aber mich sah er nicht. Beim Wegfahren hatte Dein Onkel die größte Sorg­falt für mich beim Einpacken, aber dann zurückgelehnt im Wagen und wenigstens gethan, als ob er schliefe. Am nächsten Tage ernste Freundlichkeit, aber geringe Beachtung meiner hohen Person. Das war mir doch' zu viel, und in einem Augenblick, wo ich am Fenster stand, und Dein Onkel an der entgegengesetzen Seite des Zimmers ruhig saß und las, lief ich auf ihn zu und fragte:Ist es wegen der Zeichnung?" Er blickte mich mit seinen hellen Augen tief

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