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in die Sparkasse für mein Pathchen, und wenn Papa mir einmal mehr geben sollte, lege ich mehr ein. Das habe ich mir ausgedacht und will es treulich halten. Mama sagte:Und vergiß nicht, der Pathe ein gutes Vorbild zu sein, das ist mehr werth, als Geld." Bis zu der Zeit, wo ich das sein kann. bin ich gewiß auch besser, als jetzt. Das weiße Kleid ist längst fertig. Du wirst Dich wundern! rosa Schleifen an den Aermeln, ein rosa Gürtel, und eine Schleife im Haar. Alles, weil es eine so große Festlich­keit ist.

Papa hat lange Briefe von Otto und Wilhelm; er war sehr ernst, nachdem er sie gelesen, denn beide haben darin ihre Wünsche für ihren künftigen Beruf mitgetheilt. Mit den überseeischen Reisen, mit dem Naturforscher ist es nichts für Wilhelm, aber etwas Grünes hat er doch erwählt, er will Forstmann werden, Otto Jurist. Papa schüttelte den Kopf unv sagte:Umgekehrt wäre besser ge­wesen, aber sie sollen freie Wahl haben." Gewiß, Otto hätte besser in den grünen wilden Wald gepaßt; so umher­schweifen durch Wald und Thal, das hätte sein Herz leicht gemacht und ihn abgekühlt; denkst Du nicht auch, Tante? Wilhelm kann sich in Alles schicken, der hätte auch am Schreibtische glücklich sein können, aber Otto. Wenn Du ihm doch schriebest, Tante, und ihm sagtest, daß er etwas so Dummes nicht thun solle. Die Eltern sagen kein ab-