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rechts, ob links zu gehen sei, aber am Ende, Gottlob! da weiß ich'S denn doch.

Freut mich sehr, daß Ihr Herr Sohn kommt, auch um meinetwegen; bin ihm immer gut gewesen, aber hier ins Haus darf er nicht kommen und werde auch die Kleine nicht zu Ihnen schicken, bis die Einwilligung von Lorchens Eltern eingetroffen ist. Daß diese freudig gegeben werden wird, wissen wir Alle, es ist also eine Form, aber Formen soll man achtungsvoll im Auge behalten, wo von Vater und Mutter die Rede ist, und ihnen alle Ehre erweisen. Mit solcher Gesinnung, lieber, alter Freund, sind wir groß und alt geworden und wollen, die jetzige Sitte nicht beach­tend. treulich daran festhalten.

Sobald die Einwilligung eingetroffen, werde ich einen Boten schicken, und würde in meinen alten Tagen telegra- phiren, wenn das von hier aus thunlich wäre. Der Herr Bräutigam, der es dann sein darf, wird wohl Herfliegen wollen; das mitzumachen, rathe ich Ihnen nicht, mein alter Freund, aber sich in Ihren Wagen setzen und bequemlich nachzutrotteln, 'das rathe ich Ihnen zu unser Aller Freude. Müssen das junge Paar sehen, welches Ihre Herzensgute so glücklich gemacht hat. Sage im Ganzen mehr gegen, als für solche Heirathen, sind mein Geschmack nicht, aber Lorchen ist ein rechtes Herzenskind, und wenn mein theurer Sohn noch lebte, der ihr so gut war ich hätte nicht