IN mir hervorbricht. Weshalb hast Du mich genommen, Herr Jsegrimm? Du hast sehr gut gewußt, wie ich bin." Der Onkel lachte: „Allerdings, aber ich habe zu viel von meiner guten Gesellschaft gehofft." DaS Ende könnt Ihr Euch schon denken; Tante ging, wie immer, geliebt und siegreich von bannen, und ich behielt meine Ohrfeige. Tante Susanne ist hier sehr beliebt, und das kann auch nicht anders sein; sie erheitert, was sie umgiebt, und hat stets ein Stückchen Brod für Nothleidende, ein gutes Wort für Betrübte. Tante Susanne hat recht, was man ein goldenes Herz nennt. —
Noch viel habe ich Euch zu erzählen, Ihr werdet staunen. Der Tauftag war ganz reizend, das ganze Haus war Liebe und Freude. Tante sah ganz wunderhübsch aus, und das kleine Pathchen war gleich mir in Weiß und Rosa. Kurz vor der heiligen Handlung fuhr ein Wagen vor, es hieß: „Da kommt der Pastor." Wir eilten ans Fenster; aber zwei Prediger im Ornat stiegen aus, das erregte Verwunderung. Die Thüren öffneten sich, und hinter dem hiesigen Pastor erschien Herr Flohr. O, Ihr lieben Brüder, den Jubel hättet Ihr sehen und hören sollen! und wie würdet Ihr getobt haben! — Jetzt kam Alles heraus; Papa halte an Flohr geschrieben und den Pastor hier gebeten, jenen die Taufrede halten zu lassen. Wie uns das überraschte! Ihr wißt aber schon, Herr Flohr hat das
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