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II- EmpfehlungS , Kredit- oder Akkreditivfchreiben.

52) WaL find da» für Briefe?

Solche, welche Banquiers oder andere angesehene Kaufleute an ihre auswärtigen Freunde richten und welche sie solchen Per­sonen anvertrauen, die ihneu als rechtlich hinlänglich bekannt sind.

53) Was enthalten sie?

In den Empfehlungsschreiben bittet man den Empfänger, den Vorzeiger des Schreibens mit Rath und Freundschaft zu unter­stützen. In den Kreditbriefen geht man weiter: man ersucht näm­lich die Empfänger, dem Inhaber des Kreditschreibens bis zu einer gewissen Höhe Geldvorschüsse zu machen und überhaupt mit Rath und That an die Hand zu gehen. Man vergesse aber dabei nicht, zum Voraus zu danken für die Dienügefälligkeit und anerbiete sich zu Gegendiensten.

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Empfehlungsbrief zu Gunsten eines Handlungs- kommis

Mein Herr!

Ich nehme mir die Freiheit, Ihnen den Ueberreicher dieses, Herr Heine, Ihrer freundschaftlichen Aufnahme bestens zu empfehlen. Herr Heine arbeitete seit 6 Jahren auf meinem Komptoir und besucht jetzt Ihren Platz, um dort ein neues Engagement zu suchen. Es wird mich außerordentlich freuen, wenn Sie ihm zur Erreichung seines Zweckes behülflich sein wollen, was Ihnen bei Ihrer ausgebrekteten Bekanntschaft leicht möglich sein dürste. Der Empfohlene ist aus einer sehr achtbaren hiesigen Familie und ein kenntnißreicher junger Kauf­mann, der Ihrer Freundschaft nicht unwürdig ist. Thun Sie für ihn, was Sie können; seien Sie versichert, daß ich alles als mir selbst erwiesen betrachte und jede Gelegenheit benutzen werde, um Ihnen gefällig zu sein.

Achtungsvoll verharrt

Abrahan» Großmann.

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Kreditbrief.

Zürich den 17. August 1842.

An Herrn H. Marti in Lübeck!

Herr Samuel Hirzel. Kaufmann von hier, steht im Begriff,