(»3* Hod? etwas zur ^ aus Haltung.
andcrkhalben Maas Wasser, läßt es wieder er- kosten, und gießt es alsdann an das Fleisch. Zu ohngefähr >tt Pfunden mag es genug feyn. Dann bedeckt man es mir einem Deckel, und de» fchwert es mit einem Steine; laßt es ,4 Tage brs 3 Wochen also stehen, so ist es fertig. Man kann 6 Wochen lang davon kochen. Wenn man es bald verbrauchet, nimmt man dazu keinen großen Hafen, und wäscht es nicht; hat man es aber schon lange aufbehalten: so nimmt man einen großen Hafen, damit der Geruch nicht zu stark ist. Nach den obenbestimmten 3 Wochen kann man es auch in Rauch hangen; aber man mach es nicht zu stark räuchern. Auf diese Art kann man auch schweinene Schinken einsalzen, und solche geräuchert oder ungeräuchert sieden. Auch Zungen und Ralbsschiegel kann man mit enrsalzen, welche aber nur gesotten, und kalt gespeisel werden.
804. Schinken einzusalzen.
Diese müssen unten am Knochen nicht auf, geschnitten werden. Man nimmt 2 Theile rech, tes und 1 Theil Salpeter Salz, machet es recht durcheinander, reibet die Schinken recht stark, damit ein, und legt solche in ein Küflein. Hat man Fleisch dazwischen zu thun: so ist es besser. Man rhut auch einige ganze Pfefferkörner dazu. So läßt man sie etliche Tage stehen, alsdann nimmt man zu einer guten Maas Wasser eine starke Handvoll Salz, läßt solches eine Zeitlang

