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Das bemerkte Ihre liebe, fromme Mutter. Sie kam zu mir; sie betrachtete den Säugling mit Freude, bald aber mit sichtbarer Wemuth. Dieß ging mir durchs Herz. Wir waren allein. Liebe Freundin, sprach sie in einem Tone, der alle meine Glieder durchdrang, Sie haben ein liebes, freundliches Kind. O wie froh müssen Sie über dieß Geschenk des Himmels sein!"

Ick sah zur Erde. Meine Wangen glühten. Ihre treffliche Mutter fing nun an, von dem Glücke des häus­lichen Lebens, als von dem reinsten, höchsten Glücke auf Erden, zu sprechen. Sie sprach so schön, so eindring­lich, so wahr, daß ich tief erschüttert wurde, ihr fast zu Füßen fiel, und reumüthig bekannte, daß ich bis jetzt, aus Thorheit und Leichtsinn, dieses Glück noch nicht ge­nossen hätte."

Die edle, treffliche Frau sprach mir jetzt so sehr zum Herzen, und forderte mich so warm und innig auf, nur in stillen häuslichen Freuden das Glück des Lebens zu suchen, daß ich mit heißen Thränen versprach, ihren Nath zu befolgen, und sie mir zum Muster zu nehmen. Sie drückte mich an ihr Herz, und wünschte, daß Der, der zu allem Guten Kraft und Gedeihen giebt, meine Vorsätze segnen möge. Diese Augenblicke waren vielleicht die seligsten meines Lebens. Es schien mir, als öffne sich mir ein Himmel, als träte ich vor den Thron Dessen, der über den Sternen wohnt."

Noch an demselben Tage schickte mir die Vollen­dete ein lehrreiches Werk von dem trefflichen Demme,