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Der Frühling, ein Bild der Jugend.

Eine Rede, gehalten vor einer christlichen Gemeinde, bei Gelegenheit der Gonsirmatio» der ältern Jugend.

25öic schin, o Gott, ist deine Welt gemacht,

Wann sie dein Licht umfließt!

Ihr fchlts an Engeln nur, und nicht an Pracht,

Daß sie kein Himmel ist.

Jedoch sie glänzt auch für die Tugend nur;

Der Unschuld ist sie schin z

Umsonst schmückt sich, wie Himmel, die Natur Für Augen, die nicht sehn.

Auch jede Blume wird versenkt und stirbt,

Auf die das Laster tritt;

Die ganze Pracht der blühenden Flur verdirbt Schwarz unter seinem Schritt.

Allmächtiger! Laß mich, der Wahrheit treu,

Mein Herz der Unschuld weih'n;

O dann, dann wird mir die Natur stets neu,

Und ewig reizend sein!